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Der Axolotl (Ambystoma mexicanum) zählt innerhalb der
Ordnung der Schwanzlurche (Caudata) zur Familie der Querzahnmolche
(Ambystomatidae) und wird in die Gattung der Eigentlichen
Querzahnmolche (Ambystoma) eingeordnet.

Für die Einen ist der Axolotl ein merkwürdiges Geschöpf, für Andere
ein beliebtes Aquarientier. Sie können eine Länge von bis zu 30
Zentimeter erreichen. Sie sind in Besitz eines Ruderschwanzes, der
an den Seiten angeflacht und sehr kräftig gebaut ist. Am
Ruderschwanz befinden sich Flossensäume. Auffällig sind die drei
Kiemenäste, die sich seitlich am breiten Kopf befinden. Desweiteren
sind die Augen weit auseinanderstehend, die Schnauze ist abgerundet
und das Maul recht gross. Besonders sind die Gliedmassen, die im
Verhältnis zum Körper recht kurz sind.
Axolotl gibt es in verschiedenen Farbvariationen, wobei viele dieser
Farben aus Zuchten hervorgehen. In freier Wildbahn sind sie grau
oder braun gefärbt. In seltenen Fällen gibt es Albinos. Durch
Kreuzungen mit neotonen (neoton = Unterfunktion der Schilddrüsen
bei Schwanzlurchen, bedeutet sonst u.a. Unreife und/oder
Kindschenschema) Tigersalamandern können grünliche sowie
bläuliche oder goldfarbene Farb-Mutanten entstehen. Dabei handelt es
sich nicht mehr um reine Axolotl, sondern um Hybriden (Mischlinge).

Besonderheit:
Axolotl haben eine Besonderheit. Sie haben die sogenannte
?Neotenie?. Dies bedeutet, dass der Axolotl seine Geschlechtsreife
erreicht noch während dem Larvenzustand, also ohne Metamorphose. Man
könnte fast sagen, dass der Axolotl nie erwachsen wird. Grund ist
ein Schilddrüsenunterfunktion. Beim Axolotl fehlt das Hormon
Thyroxin, wodurch keine Metamorphose eingeleitet wird. Sie sind dann
zwar in der Lage, sich fortzupflanzen, sind aber neotone Axolotl.
Weitere besondere Fähigkeit ist die Regeneration von Gliedmassen
sowie Organe und des Gehirns. Die regenerierte Teile sind dabei
funktionstüchtig wie die vorherigen.

Bestand:
Axolotls sind in freier Wildbahn äusserst gefährdet. Von der IUCN
werden sie als "gefährdet" (endangered; ENGLISCH: vulnerable =
verletzlich, verwundbar oder ungeschützt durch Polizei oder Militär
eingestuft. (Stand 2006) Grund dafür ist, dass sich ihr
Verbreitungsgebiet auf ein kleines Gebiet konzentriert, wildlebend
nur im Xochimilcossee, 20 Kilometer südöstlich der Stadt Mexiko,
stets neotenisch (siehe oben!), lebt und nur in Menschenobhut neben
der dunklen wildfarbenen Form auch Weißlinge existieren
(Freytag,1970 und 1980). Dieses Gebiet ist von der
Bevölkerung stark verschmutzt wird. Der Axolotl ist in seinen
Lebensgebieten streng geschützt.
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